






Die Idee zu diesem Objekt entstand auf eher ungewöhnliche Weise. Eines Abends, nach einem Arbeitstag, saßen der Auftraggeber und ich noch zusammen und tranken ein Bier. Der Abend war kühl, und der Auftraggeber sagte: „Hier müsste man sich jetzt aufwärmen können – lass uns hier eine Feuerstätte bauen.“ Ich war sofort dafür, und er fügte hinzu, dass sie etwas Besonderes sein sollte — aus markantem, grobem Stein, mit Charakter. So entstand dieses Projekt.
Die Feuerstätte wurde aus massiven, groben Steinen gebaut, sorgfältig gesetzt und fest miteinander verbunden, stellenweise zusätzlich armiert. Der Innenbereich ist mit Schamottesteinen ausgekleidet, die den Naturstein vor direkter Hitzeeinwirkung und hohen Temperaturen schützen.
Oben ist der Rauchabzug mit einem großen Deckstein versehen. Dieser verschließt den Abzug nicht vollständig, sondern schützt das Innere vor Regen und lässt den Rauch gleichzeitig frei nach außen entweichen.
Für den Bau dieser Feuerstätte wurden etwa zwei Wochen benötigt. Im Inneren wurde außerdem ein stabiles Holzrost aus starkem Stahl eingebaut, das für eine intensive Feuerung ausgelegt ist.
An dieser Feuerstätte sitzt man besonders bequem und gemütlich. Die Wärme steigt von unten auf und wärmt angenehm die Beine. Ein solches Feuer schafft eine ganz besondere Atmosphäre: Hier sitzt man gern am Abend, trinkt ein Bier, raucht eine Pfeife und kommt fast wie von selbst ins Gespräch über das Leben, die Zeit und den Sinn des Daseins.
Dieser Kamin befindet sich auf einem Erholungsgelände direkt am Fluss Siwerskyj Donez.
